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German / Deutsche ausgabe
Deutsche Ausgabe
Aus dem Englischen übersetzt
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Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Diese vollständig überarbeitete 2. Auflage entwickelt sich aus der ursprünglichen „lebenden“ Erstausgabe weiter und bietet eine klarere Gliederung, vollständigere Argumente sowie ein insgesamt deutlich ausgereifteres Werk.
Was wäre, wenn bereits die Grundlagen der modernen Physik fehlerhaft wären – angefangen bei unserem Verständnis des Lichts?
In The Death of the Dark Energy Idea stellt Herr Fidler ein mechanisches Modell des Universums vor. Aufbauend auf der ersten Ausgabe präsentiert diese zweite Ausgabe ein klareres und umfassenderes Modell, das viele Annahmen der modernen Physik hinterfragt.
Inspiriert von Einsteins Streben nach einem rationalen, physikalisch begründeten Universum – und von seinem bekannten Unbehagen gegenüber probabilistischen Interpretationen – greift Herr Fidler eine der grundlegendsten Fragen der Wissenschaft erneut auf:
Was ist Licht wirklich?
Anstatt Photonen als rein transversale elektromagnetische Wellen zu betrachten, schlägt dieses Buch vor, dass Licht grundsätzlich eine longitudinale Dichtewelle ist, die sich durch ein reales physikalisches Medium ausbreitet. Werden die Impuls- und Dichteänderungen dieser Wellen mathematisch dargestellt, ergeben sich daraus die vertrauten transversalen Muster elektrischer und magnetischer Felder, wie sie von der konventionellen Elektromagnetismus-Theorie beschrieben werden.
Das konventionelle Modell transversaler Wellen hat seit Langem Schwierigkeiten, intuitive physikalische Erklärungen für Phänomene wie Rotverschiebung, Polarisation, Beugung und den photoelektrischen Effekt zu liefern. Innerhalb des hier vorgestellten Modells ergeben sich diese Phänomene auf natürliche Weise aus dem Verhalten longitudinaler Dichtewellen, die sich durch ein physikalisches Medium ausbreiten. Die Rotverschiebung wird dabei zu einer Folge der Wellenausbreitung selbst, wodurch die Notwendigkeit entfällt, Dunkle Energie – oder sogar die Expansion des Universums – als ihre hauptsächliche Ursache anzunehmen.
In dieser erweiterten 2. Auflage:
- Vollständig neu geschrieben und neu strukturiert – für größere Klarheit und einen besseren Gesamtaufbau.
• Mechanische Erklärungen für Rotverschiebung, Polarisation, Beugung und den photoelektrischen Effekt.
• Ein Longitudinalwellenmodell, das das Verhalten elektrischer und magnetischer Felder reproduziert.
• Erweiterte Modelle zur Entstehung von Elektronen und Positronen aus Gammawechselwirkungen.
• Eine erneute Untersuchung von Gravitation und Quantenverhalten anhand von Dichtegradienten.
• GNU-Octave-Simulationen, die Orbitalstrukturen ohne abstrakte Wahrscheinlichkeitsfelder demonstrieren.
• Eine kritische Analyse der Dunklen Energie, des Higgs-Feldes und weiterer etablierter Modelle.
• Eine erweiterte Darstellung der Pilotwellen-Konzepte nach Louis de Broglie.
Auf der Grundlage physikalischer Überlegungen, modellierten Verhaltens und eines konsistenten mechanischen Rahmens präsentiert Herr Fidler eine Alternative zu den zunehmend abstrakten Vorstellungen der modernen Physik. Anstatt sich auf hypothetische Teilchen, unsichtbare Felder oder mehrdimensionale Konstrukte zu stützen, plädiert dieses Werk für Erklärungen, die auf beobachtbaren Strukturen und physikalischen Wechselwirkungen beruhen.
Wenn Sie der Ansicht sind, dass außergewöhnliche Behauptungen außergewöhnlich gute physikalische Erklärungen erfordern – und nicht zusätzliche Dimensionen, unsichtbare Felder oder eine ständig wachsende Sammlung von Theorien –, dann bietet Ihnen dieses Buch eine kohärente, überprüfbare und gründlich neu durchdachte Alternative.
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Gerne. Hier ist die deutsche Fassung der englischen Website-Zusammenfassung, möglichst nah an Inhalt, Aufbau und Ton des aktuellen Manuskripts.
Im Buch — Kapitel für Kapitel
Kapitel 1 — Risse in der Idee der Dunklen Energie
Das erste Kapitel beginnt nicht damit, den Leser aufzufordern, ein neues Modell zu akzeptieren. Stattdessen werden zunächst die Hintergrundbelege und Beobachtungen zusammengestellt, die die Suche nach einer anderen Erklärung motivieren. Ausgangspunkt ist der Zusammenhang zwischen kosmologischer Rotverschiebung, der Annahme eines Photons als Transversalwelle, der Expansion des Raumes und der späteren Einführung der Dunklen Energie. Von dort aus untersucht das Kapitel ein wesentlich breiteres Spektrum an Beobachtungen und offenen Fragen aus Optik, Kern- und Teilchenphysik, Astrophysik, Plasmaphysik und Gravitation.
Behandelt werden unter anderem der Drehimpuls des Lichts, der photoelektrische Effekt, Polarisation, das Verhalten im Doppelspaltexperiment, die Ladungsverteilung und der Zerfall des Neutrons, Deuterium und Tritium, Elektroneneinfang, Quasar-Rotverschiebungen, die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung, Uhrenexperimente, großräumige magnetische Strukturen sowie die anhaltende Schwierigkeit, Gravitation und Quantenmechanik miteinander zu vereinbaren. Der Ansatz ist kumulativ: Für jede einzelne Anomalie mag es eine konventionelle Erklärung geben, doch zusammengenommen stellt sich die Frage, ob die zugrunde liegenden physikalischen Annahmen neu geprüft werden sollten.
Das Kapitel endet mit der Identifizierung dessen, was das Buch als grundlegendes Problem betrachtet: Eine Transversalwelle benötigt normalerweise einen physikalischen Rückstellmechanismus. Wenn das konventionelle Photonenbild unvollständig ist, müssen möglicherweise auch die darauf aufbauenden Interpretationen neu bewertet werden — einschließlich der Standarddeutung der kosmologischen Rotverschiebung. Kapitel 1 schafft damit die empirische Grundlage für die mechanische Alternative, die in den folgenden Kapiteln entwickelt wird.
Kapitel 2 — Transversalwellen: Die Achillesferse des Urknalls
Kapitel 2 geht von den unterstützenden Belegen zum zentralen physikalischen Argument über. Es untersucht, was Transversalwellen in bekannten physikalischen Systemen tatsächlich benötigen: eine Auslenkung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung, eine rückstellende Wirkung sowie ein Medium oder eine Grenzfläche, die diese Bewegung tragen kann. Das Kapitel stellt diese Voraussetzungen der konventionellen Darstellung einer elektromagnetischen Welle gegenüber, die sich durch ansonsten leeren Raum bewegt, und fragt, ob das vertraute Lehrbuchbild möglicherweise mit der tatsächlichen physikalischen Struktur des Photons verwechselt wurde.
Als Alternative wird eine longitudinale Dichtewelle untersucht — eine Verdichtungs- und Verdünnungsstörung, die sich durch ein physikalisches Medium bewegt, das im Buch als Äther oder Fabric of Space (FOS) bezeichnet wird. Eine solche Welle kann einen vorauslaufenden Dichtebereich oder eine Pilotwelle besitzen, sich während der Ausbreitung auf natürliche Weise verbreitern und ihre räumliche Verteilung verändern, ohne die senkrechte Rückstellwirkung zu benötigen, die für eine klassische mechanische Transversalwelle erforderlich ist. Das Kapitel entwickelt das longitudinale Modell im Detail und vergleicht sein Verhalten mit Polarisation, Beugung, quantisierten Photon-Wechselwirkungen sowie den transversalen elektrischen und magnetischen Mustern der klassischen Elektromagnetik.
Diese Unterscheidung wird zum Achillesfersen-Argument des Urknalls im Buch. Wenn sich Photonen auf gewaltigen Entfernungen als longitudinale Wellen allmählich ausbreiten können, dann muss eine zunehmende Rotverschiebung nicht automatisch bedeuten, dass sich der Raum selbst dehnt. Das Buch argumentiert, dass eine Änderung des physikalischen Photonenmodells auch die gesamte Schlusskette verändert, die von Rotverschiebung über Expansion und beschleunigte Expansion schließlich zur Dunklen Energie führt. Der Vergleich zwischen transversaler und longitudinaler Deutung wird anschließend auf die Annahmen ausgeweitet, die dem Urknallmodell selbst zugrunde liegen.
Kapitel 3 — Empirische Messungen und die Argumente für ein physikalisches Fabric of Space
Kapitel 3 stellt eine grundlegende empirische Frage: Ist der Raum wirklich leer? Es untersucht Messungen und Gedankenexperimente, die sich nach Auffassung des Buches natürlicher erklären lassen, wenn der Raum physikalische Eigenschaften besitzt. Die Diskussion greift die historische Ätherfrage, das Michelson-Morley-Experiment, die spätere Entdeckung, dass Atome größtenteils aus leerem Raum bestehen, sowie die Ideen von Forschern wie Sid Deutsch und Louis de Broglie auf.
Anschließend vergleicht das Kapitel ein einziges physikalisches Fabric of Space mit der zunehmenden Zahl von Feldern, die in moderner Teilchenphysik und Kosmologie verwendet werden. Anstatt das Vakuum als buchstäbliches Nichts zu behandeln, schreiben heutige Theorien dem Raum bereits elektromagnetische, Higgs-, Quanten-, Gravitations- und weitere Feldeigenschaften zu. Das Buch fragt, ob ein einziges kompressibles und formbares physikalisches Medium eine einfachere gemeinsame Grundlage für Phänomene bieten könnte, die heute verschiedenen unabhängigen Feldern zugeschrieben werden.
Die elektromagnetische Arbeit von James Clerk Maxwell wird aus dieser Perspektive erneut betrachtet, ebenso moderne Teilchenexperimente und Fragen zur Interpretation möglicher neuer Teilchen. Kapitel 3 bildet damit eine Brücke: Nachdem Kapitel 2 longitudinale Wellen vorgeschlagen hat, fragt dieses Kapitel, welche Art physikalischer Umgebung solche Wellen tatsächlich leiten könnte und ob vorhandene Messungen bereits Hinweise auf ein solches Medium liefern.
Kapitel 4 — Das Elektron, das Proton, Masse, Gravitation und Ladung
Kapitel 4 beginnt damit, Materie mechanisch zu beschreiben. Es entwickelt das Elektron als physikalische Struktur innerhalb des Fabric of Space und erweitert dieses Bild anschließend auf Proton, Positron und den Ursprung dessen, was wir als Masse wahrnehmen. Statt von punktförmigen Teilchen auszugehen, denen bestimmte Eigenschaften zugeschrieben werden, fragt das Kapitel, welche Strukturen und Bewegungen in einem physikalischen Medium die beobachteten Eigenschaften hervorrufen könnten.
Ein zentraler Entwicklungsschritt ist der vorgeschlagene Zusammenhang zwischen Dichtegradienten, elektrischer Ladung, Masse und Gravitation. Die Bewegung von Elektronen erzeugt Nachlaufbereiche und veränderte Regionen im FOS, während konzentrierte Materie großräumigere Dichtegradienten erzeugt. Wenn das Modell auf das Verhalten von Elektronen in Atomen erweitert wird, argumentiert das Buch, dass dieselben Gradientenmechanismen, die quantenmechanisches Verhalten organisieren, auch gravitative Effekte auf größeren Skalen hervorbringen. In diesem Sinne ergibt sich die Verbindung zwischen Gravitation und Quantenmechanik aus der Weiterentwicklung des Teilchenmodells, anstatt von Anfang an als Ziel vorgegeben zu sein.
Das Kapitel untersucht außerdem Einsteins Äquivalenzprinzip anhand von Aufzügen, Raketen, freiem Fall und Trägheitswiderstand und erweitert das Modell anschließend auf Fragen zur Entstehung von Schwarzen Löchern und Sonnensystemen. Damit ist es die erste große Anwendung des FOS-Konzepts sowohl auf mikroskopische als auch auf astronomische Vorgänge.
Kapitel 5 — Das Neutron, der Atomkern und das Fundamentale Modell
Kapitel 5 führt das mechanische Teilchenmodell in den Atomkern hinein. Es schlägt vor, dass die Struktur des Neutrons aus der engen Wechselwirkung eines Protons mit dem entsteht, was im Buch als pionisches Elektron bezeichnet wird, zusammen mit den Dichte- und Nachlaufeffekten, die im umgebenden Fabric of Space hervorgerufen werden. Die beobachtete Ladungsverteilung des Neutrons, seine Stabilität in vielen Atomkernen und seine Instabilität als freies Teilchen werden aus dieser strukturellen Perspektive untersucht.
Anschließend wird das Modell an den einfachsten Atomkernen geprüft. Deuterium, Tritium und Helium-3 sind besonders wichtig, weil ihre Unterschiede einen Vergleich zwischen der vorgeschlagenen Kerngeometrie, elektronenbezogenen Bindungseffekten und messbaren Veränderungen in Stabilität und chemischem Verhalten erlauben. Besondere Aufmerksamkeit gilt den veränderten chemischen Eigenschaften von Deuterium, die im Buch als Hinweis darauf interpretiert werden, dass Änderungen im Kern den umgebenden FOS-Gradienten und damit auch das Elektronenverhalten des Atoms beeinflussen. Der Zerfall von Tritium wird ebenfalls mechanisch als Instabilität seiner inneren Konfiguration gedeutet und nicht lediglich als probabilistisches Ereignis.
Von dort aus weitet sich das Kapitel auf die Teilchenphysik aus: Elektroneneinfang und Betazerfall, Pionen, Antimaterie, Quarks und Confinement werden neu betrachtet, bevor das Standardmodell mit dem im Buch so genannten Fundamentalen Modell verglichen wird. Ziel ist nicht lediglich, die Teilchen des Standardmodells umzubenennen, sondern zu fragen, ob viele von ihnen als vorübergehende oder stabile Konfigurationen einer kleineren Zahl grundlegender physikalischer Strukturen und Prozesse verstanden werden können.
Kapitel 6 — Magnetismus
Kapitel 6 fragt, was Magnetismus physikalisch tatsächlich bewirkt. Auf Grundlage der in den vorherigen Kapiteln entwickelten Elektronenstruktur und FOS-Gradienten wird eine mechanische Deutung magnetischer Wechselwirkungen aufgebaut, die auf Elektronenbewegung, Rotation, Veränderungen der umgebenden Dichte und der Weiterleitung dieser Störungen durch das Medium beruht.
Permanente Magnete und zwei stromdurchflossene Leiter dienen als erste experimentelle Beispiele. Die bekannte Anziehung und Abstoßung zwischen Strömen wird zusammen mit der Rechte-Hand-Regel für Motoren und der Linke-Hand-Regel für Generatoren untersucht, mit dem Ziel zu erklären, warum diese Richtungsbeziehungen entstehen, anstatt sie lediglich als auswendig zu lernende Regeln zu behandeln.
Dieselbe Interpretation wird auf die Bewegung geladener Teilchen in der Nähe stromdurchflossener Leiter, die magnetischen Pole der Erde und Polarlichterscheinungen erweitert. Magnetismus wird damit zu einem weiteren Test des übergeordneten Modells: Elektrische, magnetische und gravitative Effekte werden nicht als voneinander unabhängige Kräfte behandelt, die über getrennte Felder wirken, sondern als unterschiedliche Folgen von Strukturen, Bewegungen und Gradienten innerhalb desselben Fabric of Space.
Kapitel 7 — Photonen & Elektronen: Quantenmechanik neu betrachtet
Kapitel 7 kehrt zu Photonen und Elektronen zurück, nun jedoch mit den in den vorherigen Kapiteln entwickelten Teilchen- und Gradientenmechanismen. Es beginnt mit der elektromagnetischen Beschreibung des Photons und der historischen Entwicklung von Plancks Quantenhypothese bis zu Einsteins photoelektrischem Effekt und wendet sich anschließend den Experimenten zu, durch die die Quantenmechanik unvermeidlich erschien.
Das Doppelspaltexperiment, Pilotwellenverhalten, Atomstruktur, der im Buch beschriebene „Eimer“- beziehungsweise „Matroschka“-Effekt des Atoms, Quantentunneln, Supraleitung und virtuelle Photonen werden mechanisch neu interpretiert. In diesem Modell besitzt ein Photon eine vorauslaufende Pilotwellenregion, die durch Bedingungen vor dem konzentrierten Photonenkörper verändert werden kann, während Elektronen durch strukturierte Dichtegradienten und Nachlaufregionen um Atome herum geleitet werden. Probabilistische Messergebnisse können somit statistisch gültig bleiben, während zugleich ein zugrunde liegender physikalischer Prozess vorgeschlagen wird, der sie hervorbringt.
Das Kapitel geht weit über grundlegende Quantenfragen hinaus. Es behandelt erneut Interferenz, den Beobachtereffekt, Blau- und Rotverschiebung, Halton Arp und Quasar-Rotverschiebungen, Bell-bezogene Experimente, Quantenelektrodynamik, Chemie und Temperatur, Gravitation, Explosionen und Sterne als Kernreaktoren. Ziel ist zu zeigen, wie weit dieselben mechanischen Prinzipien reichen können, wenn Photonen und Elektronen als physikalische Strukturen behandelt werden, die mit einem realen Medium interagieren.
Kapitel 8 — Ein elektrisches oder Plasma-Universum
Kapitel 8 erweitert die Betrachtung von Teilchen, Atomen und lokalen elektromagnetischen Effekten auf die größten sichtbaren Strukturen im Universum. Es beginnt mit Plasma — dem vierten bekannten Aggregatzustand und dem dominierenden Zustand eines großen Teils der sichtbaren Materie im Universum — und fragt, ob die Kosmologie dem elektrischen Verhalten bewegter geladener Teilchen genügend Bedeutung beimisst.
Birkeland-Ströme bilden eine wichtige Verbindung zwischen Laborphänomenen und astronomischen Strukturen. Stromführende Plasmen bilden auf natürliche Weise Filamente, wechselwirken miteinander und organisieren sich zu größeren Strukturen; das Buch untersucht, ob vergleichbare Prozesse wesentlich zur Entstehung und zum Verhalten von Sternen, Sonnensystemen und Galaxien beitragen können. Außerdem werden das Drehimpulsproblem, die galaktische Rotation und die Frage behandelt, ob manche Effekte, die Dunkler Materie zugeschrieben werden, stattdessen auf elektromagnetische Prozesse zurückgehen könnten.
Das Kapitel unterscheidet zugleich zwischen den Ideen des Electric Universe, der Plasma-Kosmologie und dem im Buch entwickelten FOS-Rahmen. Der übergeordnete Punkt lautet, dass ein Universum voller Plasma nicht allein durch Gravitation verstanden werden kann; elektrische Ströme, magnetische Strukturen, Ladungstrennung und Impulsübertragung müssen ebenfalls Teil einer vollständigen physikalischen Beschreibung sein.
Kapitel 9 — Der kosmische Nebel, Rotverschiebung & tote Sterne
Kapitel 9 kehrt direkt zu den kosmologischen Fragen zurück, mit denen das Buch begonnen hat. Ausgangspunkt ist die enorme Zahl von Galaxien und Sternsystemen im beobachtbaren Universum. Daraus wird die Idee eines kosmischen Nebels entwickelt: Schicht um Schicht aus Materie und Strahlung, die begrenzt, was von einem bestimmten Beobachtungsort aus letztlich sichtbar sein kann. Das Kapitel verbindet diese Vorstellung mit der alten Frage, warum ein riesiges oder möglicherweise noch wesentlich größeres Universum nicht zu einem gleichmäßig hellen Nachthimmel führt.
Anschließend wird dieses Bild wieder mit dem longitudinalen Photonenmodell verknüpft. Wenn longitudinale Photonen sich während extrem langer Reisen auf natürliche Weise ausbreiten, kann eine fortschreitende Rotverschiebung eine Eigenschaft der Ausbreitung selbst sein und muss nicht beweisen, dass sich der gesamte Raum zwischen Quelle und Beobachter ausgedehnt hat. Damit kehrt der Leser zur zentralen Frage der Dunklen Energie zurück: Was ist physikalisch einfacher — eine beschleunigte Expansion des Universums, die zur Erklärung weit entfernter Rotverschiebungen eingeführt wurde, oder ein Photon, dessen longitudinale Wellenstruktur sich mit zunehmender Entfernung allmählich verändert?
Tote und abkühlende Sterne, extrem weit entfernte Strahlungsquellen und das Fortbestehen der Hintergrundstrahlung werden in dieses Gesamtbild einbezogen. Anstatt die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung ausschließlich als Restlicht einer einmaligen frühen Epoche zu behandeln, untersucht das Buch die Möglichkeit, dass kontinuierlich ausgesandte Strahlung extrem alter und weit entfernter Quellen, die während ihrer Ausbreitung zunehmend rotverschoben wird, zum heute beobachteten Hintergrund beiträgt.
Kapitel 10 — Über Zeit & Raum
Das letzte Kapitel widmet sich vielleicht den beiden grundlegendsten Begriffen der Physik: Zeit und Raum. Es fragt, was tatsächlich gemessen wird, wenn Uhren unterschiedlich schnell laufen, und ob die Aussage, dass sich „die Zeit selbst“ verändert habe, die einzige mögliche physikalische Interpretation ist. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass Zeit weder isoliert noch direkt beobachtet werden kann; was wir tatsächlich beobachten, sind sich verändernde physikalische Prozesse, aus denen Zeit abgeleitet wird.
Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie werden aus dieser Perspektive neu betrachtet, einschließlich Uhrenexperimenten und der Einflüsse von Geschwindigkeit, Höhe und der gravitativen Umgebung der Erde. Anstatt die gemessenen Unterschiede zu bestreiten, fragt das Buch, ob sie dadurch entstehen könnten, dass physikalische Prozesse selbst auf Bewegung und auf veränderte Bedingungen innerhalb des Fabric of Space reagieren.
Am Ende kehrt das Kapitel zu der Frage zurück, die dem gesamten Buch zugrunde liegt: Was ist Raum? Wenn Raum Wellen überträgt, Gradienten tragen kann, an der Bildung von Teilchen beteiligt ist, Uhrenraten beeinflusst und das vermittelt, was wir als gravitative, elektrische und magnetische Vorgänge bezeichnen, dann sollte er nach der Argumentation des Buches als reales physikalisches Medium verstanden werden und nicht lediglich als Leere oder Geometrie. Die letzten Abschnitte führen die vorgeschlagenen Fundamentalen Postulate und Prinzipien zusammen und münden in das abschließende Bild eines vereinheitlichten mechanischen Universums.
